Der Bluff beim Poker

Pokern ist eines der beliebtesten Kartenspiele in Deutschland geworden, weil es unter anderem auf das Glück und das Kennen der Pokerregeln ankommt. Sicher kann ein Neuling mit einem guten Blatt auch mal einen Pot gewinnen. Aber langfristig gewinnen nur Spieler, die verschiedene Strategien und natürlich das Bluffen beherrschen. Manche Kenner behaupten sogar, dass gekonntes Bluffen das A und O für einen versierten Pokerspieler darstellt und das sollte beim Poker lernen eine wichtige Rolle spielen, wenn man als Spieler auch Erfolg haben will. Unter einem Bluff verstehen die Pokerspieler, seine Gegenspieler über den Wert der eigenen Spielkarten zu täuschen. Am besten ist es, die anderen Spieler zu verwirren und zu verunsichern. Anfänger müssen sich oft auf die eigenen Karten konzentrieren, Profis dagegen ziehen am Tisch meist an mehreren Fäden gleichzeitig. Sie beobachten das Spielverhalten der anderen Teilnehmer heimlich und erkennen dabei sehr genau, welcher der Spieler das Poker lernen muss.

Dabei versucht er, die anderen Spieler über den Wert seiner eigenen Karten zu täuschen. Bei einem guten Blatt stößt er keine Jubelschreie aus, sondern gibt sich eher den Anschein, nur mäßig zufrieden zu sein. Aber auch bei einem schlechten Blatt gibt ein guter Pokerspieler diese Information nicht durch auffällig Gesten bekannt. Der Profi gibt seinen Konkurrenten systematisch falsche Signale, um die Einsätze in den Pot in die Höhe zu treiben. Bei einem Bluff versucht er dagegen, die anderen davon zu überzeugen, dass es unklug ist, gegen sein Blatt auf einen Gewinn des Pots zu wetten. Dabei ist schon so mancher Pot mit einem schlichten Paar gezogen worden. Viele starke Spieler, die die Pokerregeln gut kennen, beginnen ihren Bluff mit einem sehr hohen Einsatz. Dies soll die ersten Konkurrenten verunsichern und zum Aussteigen bewegen. Das funktioniert allerdings nicht immer, denn so mancher Anfänger, der das Poker noch lernen muss, hat derartige Spielzüge sabotiert, indem er jedes Mal mitgegangen ist.

Spielt man gegen versierte Pokerspieler, ist ein Bluff genauso schwierig wie bei einem Tisch voller Anfänger, die einem durch unpassende Strategien das Spiel verderben können. Es gibt auch die Variante eines Semi-Bluffs. Das heißt für einen Pokerspieler, dass sein Blatt ganz ordentlich ist, aber im Grunde nicht für einen Gewinn des Pots reicht. In Hoffnung, seine Chance durch bessere Karten noch erhöhen zu können, beginnt der Spieler diesen Bluff ebenfalls mit einem hohen Einsatz, um unsichere Konkurrenten, die die Pokerregeln nicht so gut beherrschen, zum Aussteigen zu bewegen. Eine weitere Variante eines Bluffs ist der Post-Oak-Bluff. Dieser zielt im Grunde darauf ab, die Gegner auszunehmen. Der Profi gibt sich schwach und unentschlossen, um die anderen animieren, den Pot möglichst hoch aufzustocken. Mit einem guten Blatt kann er dabei sicher sein, dass er am Ende den Pot kassieren kann. Das gehört zum Poker lernen.